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#hospitalar2025 – die bedeutendste Gesundheitsmesse in Lateinamerika findet regelmäßig im Mai in Sao Paulo statt. Mehr als 80.000 Besucher aus 80 Ländern sollen wieder daran teilgenommen haben.
Aus Deutschland gab es ausser dem einen oder anderen Einzelunternehmen auch zwei Gemeinschaftsstände aus Bayern (Bayern International) und Baden-Württemberg (Baden-Württemberg International (BW_i).
Die Messe war im Vergleich zu anderen sehr gut besucht – wie immer muss man schon sagen. Auch am letzten Tag drängten sich die Fachbesucher in den Gängen, vor allem im vorderen Teil mit den Global Players Erbe, Storz, Karl Storz, Phillips etc.
Aufgefallen ist dreierlei:
(1) es gab so gut wie keine Besucher aus anderen Lateinamerikanischen Ländern,
(2) die überwiegende Zahl der Besucher spricht kein Englisch (oder will es nicht sprechen),
(3) der brasilianische Markt genügt sich selbst.
Kein Wunder, denn das Thema betrifft jeden Bundesstaat, alle sind Stakeholder – ein beträchtlicher Unterschied zu anderen Industriemessen.
Die Sprache ist insbesondere für die europäischen Aussteller entscheidend – zumal die meisten zum ersten Mal in Brasilien waren. Dass es hier zu Brüchen kommt ist für keinen eine positive Situation.
Für uns war es an drei intensiven Messetagen wieder eine tolle Gelegenheit neue Aktivitäten einzuleiten, aber auch bekannte, befreundete und – ja – in gewisser Weise historisch bedeutende Unternehmen zu treffen.
Besonderes spannend war für mich ein Wiedersehen mit nopa instruments Medizintechnik GmbH aus Tuttlingen. Nicht nur weil das Unternehmen im selben Jahr gegründet wurde, als ich zum ersten Mal nach Brasilien gereist bin, sondern insbesondere auch, weil es in 2007 Thema von Businessplänen im Rahmen von damaligen Business Development Aktivitäten war. Thomas Hövekenmeier war ein erstklassiger Gesprächspartner.
Ein sehr auflockernder Gedankenaustausch fand statt auf dem etwas remote gelegenen Stand der Troge Medical GmbH, mit Michael Knorr und seiner Kollegin Luana Petry. Besonders freut mich, dass dieses Gespräch dann das Interesse von potentiellen neuen brasilianischen Partnern auf sich gezogen hat – es wäre toll, wenn das weiterverfolgt wird.
Allen Gesprächspartnern mein herzlicher Dank.
Anderson Nunes, Fabian Nastold, Ingmar Gergel, Manuel Hertel

