Projektmissionen in Minas Gerais

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Brasilien macht positiv von sich reden – aktuelle Projektmissionen führen mich dieses Mal wieder nach #belohorizonte in #minasgerais , #brasilien . Der Bundesstaat ist bekannt durch seine im Namen bereits enthaltenen, weltweit bekannt #bergbau . Gewonnen werden insbesondere Eisenerz mit höchstem Eisengehalt (>65% Fe), inzwischen aber auch #lithium. Weniger bekannt ist, dass der Bundesstaat das drittgrößten BIP Brasiliens besitzt und weit mehr wertschöpft, als nur Commodities – ein wichtiges Beispiel ist #stellantis , ehemals #fiatchrysler. minas gerais ist jedoch auch für moderen Themen interessant, sei es Lebensmittel, Wertstoffrecycling, industrielle Wasseraufbereitung oder auch Elektronikindustrie.

Wesentlichen Anteil an der TOP-Position innerhalb Brasiliens trägt die bundesstaatliche Investitionsförderungsagentur INVESTMG, die ihren Sitz in der „Cidade Administrativa“ hat – im übrigen ist dort auch die Landesverwaltung untergebracht. Die beiden architektionisch gelungenen Gebäude heissen sinnigerweise MINAS und GERAIS – designed, wie könnte es anders sein, vom brasilianischen Star-Architekten #oscarniemeyer.
Toller Arbeitsplatz, wie man sieht. Ich bin immer wieder gerne hier.

Bergbau zunehmend in chinesischer Hand

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Rohstofflager als Spielball persönlicher und internationaler Interessen – im Grunde nichts Neues und doch heutzutage von besonderer geopolitischer Bedeutung. In der hashtag#Simandou Mine in hashtag#guinea lagern Erze im Wert von 100 MRD USD. Zur Erinnerung: Die westafrikanische Geologie hat schon Ähnlichkeit mit Brasilien.

Hochreine Erzlager, also Magnetit – das „Filet mignon“ des Eisenerzabbaus wie mir der deutsch-brasilianische Chef-Geologe Jürgen Eichler der damaligen FERTECO seinerzeit sagte – sind gerade heute von besonderer Bedeutung (siehe Artikel). Naheliegend wäre eine Beteiligung des brasilianischen Bergbaukonzerns hashtag#vale. Es gibt nur wenige die mehr Kompetenzen haben. Erstaunlich, dass Vale trotz anfänglicher Beteiligung nun wohl doch nicht zum Zuge kommt. Ebenso draussen scheint der australische Konzern hashtag#riotinto . Bleibt nur noch hashtag#SBM-Winning aus hashtag#china. Auf die Stahlpreispolitik darf man gespannt sein.

hashtag#bergbau hashtag#eisenerz hashtag#magnetit hashtag#simandou hashtag#guinea hashtag#vale hashtag#steinmetz hashtag#stahlpreise

Cachaça não e agua não

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Im Rahmen einer interessanten Projektmission zu Minas Gerais und zum Thema Cachaça bin ich auf das folgende Kleinod gestossen (https://www.youtube.com/shorts/VIU5Rg6JyIk). Ich dachte zuerst, das ist ein Sketch …

Das mag nun jeder selber einordnen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Deutschland einst Ziel von 50% der Cachaça-Exporte Brasiliens war. Aus der Zeit stammt auch der recht bekannte Samba „… cachaça não e agua não… (https://lnkd.in/ehe-hNyK)“. Bald is ja wieder Zeit.

Eine längere, aber sehenswerte Version gibt es unter @canalalemanizando in Instagram.

hashtag#brasilien hashtag#cachaca hashtag#caipinrinha hashtag#culturabrasileira hashtag#culturaalema

Messe FAKUMA 2023

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#FAKUMA – im Nachgang zur erstaunlich gut besuchten Spritzgußmesse am Bodensee in Friedrichshafen einige Eindrücke.

In diesem Thema sind insbesondere auch Unternehmen aus Portugal sehr aktiv – und immer offen für ein Fachgespräch, hier auf dem Stand des befreundeten Unternehmens ECOTOOL – Moulds for the plastic industry mit Graça Morgado und ihrer Kollegin.

Erstaunlich war die Besucherzahl – man mochte fast meinen „Endlich wieder ein gut besuchte Messe!“. 

Und auf dem Weg vom/zum Parkplatz gab es sozusagen am Wegesrand – Strugatzki lässt grüssen – sogar was noch was für die Augen. Zeppelin und FH sind eben noch immer eng verbunden – 200 EUR je Tour aber nur mit Reservierung.

Schwierige Verhandlungen zwischen EU und USA

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Aktuelle nicht-tarifäre Handelshemmnisse nehmen auch im Rohstoffsektor zu. 

Beim LATAM-Tag des LAV 2023 wurden Alternativen aufgezeigt – Brasilien spielt dabei eine wesentliche Rolle.

„Länder haben keine Freunde, Länder haben Interessen“ – dieses Zitat von Charles deGaulle hat auch heute weiter Bestand.

Schwierige Verhandlungen zwischen USA und EU unterstreichen dies, wie schon beim Aussenwirtschaftsforum der IHK Ulm deutlich wurde. 

Unsere jüngst vielbeschworene regelbasierte Ordnung hat wohl noch immer ein entscheidendes Grundprinzip: „akzeptiere keine Regel, die du nicht selbst geändert hast.“

#usa#freihandel#ttip

Brasiliens eigene Hybrid-Automotive-Strategie

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Brasilien hat eine eigene Hybrid Automotive Technologie Strategie – mit Ethanol aus Zuckerrohr.

Zwei Faktoren die insbesondere in Deutschland immer wieder in Erinnerung gebracht werden müssen:(1) Brasilien hat Biofuels seit Jahrzehnten im Einsatz und (2) nennenswerte Automobilproduktion gibt es nicht nur in SP und MG, sondern auch in PE in NE-Brasilien.

Stellantis – ehemals Fiat Chrysler – ist ja eher bekannt aus MG schart dort über 30 internationale Zulieferer um sich. 

Dies zusammen macht die Nachricht der VALOR International nachgerade als logische Konsequenz. 100% ökologischer Antrieb. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich langweile gerne wiederholt – Brasilien hat in seinem Energiemix über 80% erneuerbare. Davon kann Europa momentan nur träumen.

Unser Office im NE ist im übrigen nur 70 km weg davon und hat den einfacheren Weg.

#pernambuco#hybrid#automotive#stellantis#brasilien#brasilreloaded

Gala-Dinner des LAV Lateinamerika-Tages 2023 in Stuttgart

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Höhepunkt des LAV-Lateinamerikatages 2023 war das Gala-Dinner – dieses Mal unter Anwesenheit der peruanischen Präsidentin H.E. Dina Boluarte.

Das Ambiente der Reithalle im Maritim-Hotel in Stuttgart bot eine aussergewöhnliche Möglichkeit sich mit alten Freunden und neuen Kontakten auszutauschen. Eine einmalige Gelegenheit, so viele Menschen aus nahezu allen lateinamerikanischen Ländern treffen zu können.

#lav#lav2023#lavstuttgart#peru#galadinner#boluarte

Tag 2 des LAV Lateinamerika-Tages 2023 in Stuttgart

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Lateinamerikatag des LAV – Business Association for Latin America – Tag 2 mit einordnenden Beiträgen zur Rolle LATAMs und Chancen/Risiken der Regionen.

Im Panel zur Bewertung der geopolitischen Situation aus Unternehmersicht erscheint mir besonders der Beitrag von Tilman Herzig (Fichtner Consulting Engineers Ltd) erwähnenswert. Hier wurden auf die Besonderheiten der Situation und Vorteile/Notwendigkeit eines lokalen Vorgehens deutlich.

Im Panel über Rohstoff-Resilienz konnten Einsichten in das Potenzial zur Stabilisierung der Rohstoffversorgung gewonnen werden. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Volker Steinbach, Leiter Rohstoffe am Federal Institute for Geosciences and Natural Resources (BGR) gab hier richtungsweisende Einblicke in die Sachlage. Prima!

Deutlich wurde, dass der lokale Aufbau einer Produktions-Wertschöpfung in den nächsten Jahren im Vordergrund stehen sollte. Eine der Schwerpunktregionen muss hier Brasilien sein – ein klarer Aufruf insbesondere an die deutschen Technologie-Provider sich nicht nur im Abbau, sondern ebenso in der Aufbereitung der Rohstoffe im Sinne einer Veredelung zu engagieren. Stichworte sind hier z.B. #GreenSteel oder #GreenLitium.

Zusammen mit den aktuellen Bestrebungen Brasiliens zu einer Re-Industrialisierung und Stärkung der verarbeitenden Industrie („industria de transformação“) könnte das aus unserer Sicht eine sehr spannende WIN-WIN-Situation ergeben. Leider kam dieser Themenkreis und relevante Konsequenzen später im Brasilienpanel etwas zu kurz. Hier gab es interessante Details u.a. in den Bereich der Medizintechnik – ein weiter wachsender Sektor in Brasilien.

In Anbetracht der aktuellen geopolitischen Spannungsfelder haben auch die Panels zu anregenden Diskussionen geführt. Es kann der Eindruck entstehen, dass die globale Stakeholder-Thematik zu wenig in die unternehmerischen Entscheidungen einfliesst. Dies haben wir bei unseren Netzwerkgesprächen deutlich wahrgenommen, u.a. mit Peter-Alberto Behrens und Daniel Breitenmoser .

Unser Dank gilt  Betina Sachsse und dem gesamten Team vom LAV. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

#lav#lav2023#lavstuttgart

Vorabendempfang des LAV Lateinamerika-Tag 2023

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Lateinamerika-Tag des LAV 2023 – dieses Mal in Stuttgart.

Eindrücke vom Vorabendempfang des LAV – Business Association for Latin America Events.

In lockerer Atmosphäre wurden bereits sehr interessante Themen diskutiert. Im Hinblick auf Brasilien u.a. die nun ratifizierte epochale Steuerreform, Fachkräftemangel (auch in Brasilien) und relevanten Ausbildung, und selbstverständlich das überfällige #mercosur-Abkommen. Insbesondere Letzteres fand in den Gesprächen eine uneingeschränkte Zustimmung, ebenso wie das noch immer offene Doppelbesteuerungsabkommen – seinerzeit von deutscher Seite ohne wirklichen Grund gekündigt. Ein Aufruf an die Politik?

Wir sind alle gespannt auf die nächsten beiden Tage. Freitag ist Schwerpunkt Mexiko und Brasilien – die beiden wichtigsten Regionen in LATAM.

#mercosur#brasilien#latam#lav#brasilreloaded

Aussenhandelsforum 2023 der IHK Ulm & IHK Reutlingen

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Das Aussenwirtschaftsforum 2023 der IHK Ulm und IHK Reutlingen in Ulm gab neue interessante Einblicke in den nord- und südamerikanischen Wirtschaftsraum.

Vertreter der AHKs in Südamerika gaben eine exzellenten Überblick über die Situation in den jeweiligen Märkten. Besonders interessant erschien in diesem Zusammenhang die Situation in Mexiko und die Entwicklungen in Brasilien, aber auch die Perspektive in Chile.

Sehr interessant waren die Praxisberichte von Hr. Georg Reinbold(Liebherr Group – Mobile Cranes) zu Südamerika, insb. Brasilien und Hr. Alexander Huttenlocher (RAMPF Group) zu den USA und Kanada.

Die Keynote von Klemens Kober (DIHK) gab eine eher nachdenklich machende Zusammenfassung zum Stand und Ausblick der transatlantischen Beziehungen und der zu erwartenden Konsequenzen. Diese Themen sollten von in den USA tätigen Unternehmen trotz oder gerade wegen des #IRA (inflation reduction act) sehr genau analysiert werden. Deutlich wurde der Einfluss von regulatorischen und nicht-tarifären Handelshemmnissen, ausgelöst durch eher unerwartete aber erwartbare politische Entscheidungen, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken können. Positives Beispiel ist eine aktuell im Raum stehende Liberalisierung der Sanktionen in Venezuela. 

Grundsätzlich werden aber Änderungen in der geopolitischen Situation entlang unseres aktuellen Paradigmas einer „regelbasierten Ordnung“ starke Auswirkung auf den Handel haben. Hierzu gehört sicherlich die künftige Rolle Chinas, die aktuelle Palästina-Krise und auch die Änderungen im Wirtschaftsverbund #BRICS ab 2024 (#extBRICS). Damit gilt es sich zu beschäftigen ! 

An dieser Stelle muss ein persönliches Statement in Form eines Zitates von Charles deGaulle erlaubt sein: „Länder haben keine Freunde, Länder haben Interessen“.

Unser Dank gilt an die Organisatoren der IHKs, insbesondere Amir Alizadeh und Martin Fahling für die interessante Veranstaltung.

Peter-Alberto Behrens